Wolkig
Do 14.11.
1/5°
Bedeckt
Fr 15.11.
4/11°
Bedeckt
So 16.11.
10/10°

Denkmäler und touristische Ziele in der Umgebung von Třeboň

Stráž nad Nežárkou

Entfernung von Třebon: 13 km NO | GPS:49°4'7.42"N, 14°54'35"E
Stráž nad Nežárkou, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Ema Destinnová lebte hier in ihrem Schloss in den Jahren 1914–1930. Zur Zeit ist das Schloss mit ständiger eben dem Leben dieser weltberühmten Künstlerin gewidmeter Exposition der Öffentlichkeit zugänglich. Der gegenwärtige Eigentümer entschloss sich das Schloss „der Musik zu weihen“ – die Gemeinschaft Stráž Emy Destinnové veranstaltet hier alljährlich Konzerte und Musikveranstaltungen. Näher zu Třeboň, an dem Fluss Nová řeka (15 km von Třeboň in der Richtung nach Stříbřec), gibt es in einem stillen Halbschatten des Waldes das Denkmal von E. Destinnová – an der Stelle, wo sie gerne bei ihrer Lieblingstätigkeit – nämlich Angeln – ruhte. Ema Destinnová (1878–1930) hieß mit ihrem eigenen Namen Emílie Pavlína Kittlová. Sie war ein Mitglied des Nationaltheaters in Prag, der Metropolitan Opera in New York und der Berliner Hofoper. Obwohl sie in der ganzen Welt in vielen berühmten Opernstücken auftrat, liebte sie angeblich am meisten die Natur und das Angeln im Gebiet von Třeboň. Auch wenn sich Destinnová wünschte im hiesigen Schlosspark im Grabe zu ruhen, wurde sie auf dem Prager Friedhof Slavín begraben.

Chlum u Třeboně (Chlumetz)

Entfernung von Třebon: 16 km O | GPS: 48°57‘36.89“N, 14°55‘55.821“E
Chlum u Třeboně, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Heute Erholungsgebiet am Ufer des Fischteiches Hejtman. Dominant ist hier die Barockwallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt (kostel Nanebevzetí Panny Marie) aus dem Jahre 1745. Das hiesige Schloss bekam sein heutiges Aussehen in den Jahren 1901 - 1902 unter Thronnachfolger Franz Ferdinand d´Este, der sich gern hier aufhielt und von hier aus auch im Jahre 1914 seine schicksalsvolle Reise nach Sarajevo antrat. In Chlum lebte und arbeitete der Dichter František Hrubín.

Borovany

Entfernung von Třebon: 17 km SW | GPS: 48°53‘54.964“N, 14°38‘32.165“E
Borovany, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Kleinere malerische Stadt mit einigen bedeutenden Baudenmälern. Das ehemalige Augustinerkloster wurde im Jahre 1455 gegründet ubd grenzt mit seinem spätgotischen gelände an ein Barockschloss aus den Jahren 1763 - 1767, den ursprünglichen Sitz des umgebauten Klosters.

Schloss Jemčina

Entfernung von Třebon: 18 km NW | GPS: 49°5'48"N, 14°51'17.069"E
Zámek Jemčina
Im Jahre 1748 ließ der Fürst Černín nach dem Entwurf eines der bedeutendsten Barockbaumeisters A. Lurago ein kleines Schloss nahe dem Fluss Nežárka aufbauen. Jemčina und der danebenliegende Wildpark wurde später durch Jagden und Hetzjagden berühmt. Im 20. Jahrhundert diente das Schloss als Sitz einer Armeeraketen- Abteilung – das Schloss wie auch der Park wurden zum Teil vernichtet. Die zauberhafte Schlosswiese mit den hundertjährigen Eichen blieb glücklicherweise erhalten. Auch heute tummeln sich darauf die Pferde, hierorts gehalten bereits in den Zeiten des größten Ruhms von Jemčina. In der Gegenwart wurde das Schloss von dem neuen Eigentümer rekonstruiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der wertvollste Teil des Schlosses ist die St.-Johann-Nepomucký-Kapelle durch die erhaltene Freskenverzierung.

Park der exotischen Tiere – Dvorec bei Borovany

Entfernung von Třebon: 20 km SW | GPS: 48°52'23.468"N, 14°39'17.32"E
Park der exotischen Tiere - Dvorec u Borovan, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
In einem auf den ersten Blick ganz gewöhnlichen Bauernhaus mit Umzäunung unter den Wäldern wartet ein unerwartetes exotisches Erlebnis vor allem auf die Kinder. Löwen, Tiger und Otter werden hier in einem barrierefreien Areal des Parks der exotischen Tiere bei Borovany gehalten.

Trocnov (Trotznow)

Entfernung von Třebon: 20 km SW | GPS: 48°53‘35.599“N, 14°36‘5.92“E
Trocnov, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Gelände eines untergegangenen mittelalterlichen Dorfes, aus dem der Hussiten-Heerführer Jan Žižka von Trocnov stammte. Wir können hier das ehemalige Hegerhaus mit einer kleinen historischen Austellung besuchen und den Rundweg begehen, an dem wir die Reste zweier ursprünglicher Höfe und das Denkmal an der angeblichen Stelle von Žižkas Geburt besichtigen können.

Trhové Sviny (Schweinitz in Böhmen) a Svatá Trojice (Heilige Dreieinigkeit)

Entfernung von Třebon: 25 km SWS | GPS: 48°50‘25.598“N, 14°38‘12.705“E
die barocke Wallfahrtskirche der Heiligen Dreifaltigkeit, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Stadt, deren Bezeichnung von Schweinenviehmärkten abgeleitet wird. Während von der hiesigen Burg, in der schon im 13. Jahrhundert ein Zweig des herrschergeschlechts der Herren von Vítkov angesiedelt war, nicht einmal Erinnerungen übrig blieben, blieb die architektonisch interessante Kirche Mariä Himmelfahrt (kostel Nanebevzetí Panny marie) erhalten. Ihr spätgotischer Umbau begann schon 1485 und wurde ein viertel Jahrhundert später fortgesetzt. Der steinerne Turm mit den Schiessscharten auf der Westseite zeugt davon, dass der Dom auch als Zufluchtsort der Bewohner in bedrohlichen Zeiten genutzt werden konnte. Südlich der Stadt befindet sich die barocke Wallfahrtskirche der Heiligen Dreifaltigkeit (poutní kostel svaté Trojice) aus den Jahren 1708 - 1710, interessant gelöst und eindrucksvoll in die Landschaft eingebettet. Einen Besuch wert ist auch das nicht weit entfernte Hammerwerk Bušek (Buškův hamr) aus dem Jahre 1836, eine einzigartige funktionierende technische Sehenswürdigkeit mit Ausstellungen des Schmiedehandwerks.

Jindřichův Hradec (Neuhaus)

Entfernung von Třebon: 27 km NO | GPS: 49°8‘31.54“N, 15°0‘2.911“E
Schloß Jindřichův Hradec, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Stadt mit altertümlichem historischem Kern, die früher einmal zu den größten Städten Böhmens gehörte. Die bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründete Burg, entstand an der Stelle einer älteren Burgstätte. Ihr Schicksal ist mit den bekannten Herrschergeschlechtern der Herren von Hradec, Slavata and zuletzt der Černín verknüpft. Das Schloß mit den erhaltengebliebenen Burgteilen zeugt von einer kompliziertern Bauentwicklung, aber auch vom Prunk der Residenzen der Adligen in der Renaissancezeit. Während mehreren Besichtigungsrundgängen können wir den gotischen Palast, den Renaissance-Palast, die schwarze Küche und andere Räume besichtigen. Zugänglich sind auch der Burgturm und der kleine Schloßgarten mit Rondell. Unweit des Schloßes steht das Tor Nežárecká brána, darüber das Stadtmuseum (das bedeutendste Exponat ist die Krippe von Krýza - die größte volkstümliche mechanische Weinachtskrippe der Welt). Gegenüber des Museums steht das Jesuitenkolleg aus den Jahren 1595 - 1605 mit der St.-Mariä-Magdalena-Kirche (kostel sv. Máří Magdaleny). Weit über die Stadtdächer ragt der Kirchturm des Hl. Johannes des Täufers empor, erbaut im 13. und 14. Jahrhundert (der Turm ist der 'offentlichkeit zugänglich). Wir möchten en dieser Stelle auf eine geographische Sehenswürdigkeit hinweisen: neben dem Dom ist im Pflaster der Verlauf des 15. Längenkreises gekennzeichnet.

České Budějovice (Budweis)

Entfernung von Třebon: 27 km W | GPS: 48°58‘28.089“N, 14°28‘27.627“E
České Budějovice, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
České Budějovice ist das Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum Südböhmens. Die etwa einhunderttausend Einwohner zählende Stadt im Budweiser Becken ist der Sitz der Bezirksämter, der Südböhmischen Universität, die im Jahre 1990 gegründet wurde, sowie einer Reihe von Mittelschulen. Namhaft sind die hiesige Maschinenbau- und Lebensmittelindustrie, vor allem die Bierproduktion sowie die Produktion von Erzeugnissen für den Büro- und Schulbedarf. In Budějovice sind weiter sowohl das Bistum als auch viele wissenschaftliche Institute ansässig; wir finden hier das Südböhmische Theater, das Südböhmische Museum oder die Kammerphilharmonie. Zu einem Besuch laden auch das Planetarium, Galerien, Büchereien,...

Hluboká nad Vltavou (Hluboká nad Vltavou)

Entfernung von Třebon: 34 km W | GPS: 49°3‘4.32“N, 14°26‘28.61“E
Schloß Hluboká nad Vltavou, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Romantisches Schloss in der Nähe von Budweis, wahrscheinlich das am häufigsten besuchte Denkmal Südböhmens. Die ursprünliche königliche Burg aus dem 13. Jahrhundert machte viele Umbauten durch, von denen die letzten in den Jahren 1845 - 1871 aus ihr einen prunkvollen neugotischen Fürstensitz des Schwarzenberger Herrschergeschlechts machten. Nicht weit von Hluboká, am ufer des Fischteiches Munický rybník, steht das Jagdschloss Ohrada (Zwinger), das 1708 - 1721 für Adam František von Schwarzenberg erbaut worden ist. Heute ist das reich ausgestattete Jagdmuseum darin untergebracht. Zu dem Schloss gehört auch ein kleinerer Zoologischer Garten, der vor allem auf die Fauna des Böhmerwaldes ausgerichtet ist (ein dankbares Ausflugsziel für Familien mit Kindern).

Červená Lhota

Entfernung von Třebon: 45 km NO | GPS: 49°14'47.419"N, 14°53'6.809"E
Schloß Červená Lhota, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Ein kleines romantisches mit Wasser umgebenes Schloss kennen wohl alle aus Filmverarbeitungen der Märchen, in denen Červená Lhota die echt Märchenkulissen herstellt. Die ursprünglich gotische Festung gewann ihr finales Neorenaissance- Aussehen erst im 19. Jahrhundert. Ein unvergeßliches Erlebnis vermittelt Besichtigung der Schlossinterieure oder eine Kahnfahrt.

Český Krumlov (Krumau)

Entfernung von Třebon: 51 km SW | GPS: 48°48‘39.269“N, 14°18‘54.747“E
Český Krumlov, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
Eine der sehr gut erhaltengebliebenen historischen Städte in Tschechien, eingetragen in das Verzeichnis des Wltkulturerbes der UNESCO. Die Burg war seit ihrer Entstehung um die Mitte des 13. Jahrhunderts Sitz des Herrschergeschlechts der Herren von Vítek, vor allem ihres bekanntesten Zweiges - der Herren von Rožmberk. Im Jahre 1602 wurde Krumau von Kaiser Rudolf II. aufgekauft, dann gehörte es den Herren von Eggenberg und zuletzt den herren von Schwarzenberg.